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arbeiten:ersthelferdoku [02.10.2019 14:14]
Raphael Wimmer [Data-Entry]
arbeiten:ersthelferdoku [02.03.2020 17:11] (aktuell)
Raphael Wimmer [Data-Entry]
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 BearbeiterIn                           : Andreas Obermeier #  BearbeiterIn                           : Andreas Obermeier # 
 ErstgutachterIn_thesisprofessor        : Raphael Wimmer #  ErstgutachterIn_thesisprofessor        : Raphael Wimmer # 
-ZweitgutachterIn_secondthesisprofessor :  #  +ZweitgutachterIn_secondthesisprofessor : Christian Wolff #  
-Status_thesisstate                     : in Bearbeitung +Status_thesisstate                     : abgeschlossen 
 Stichworte_thesiskeywords              : formulare #  Stichworte_thesiskeywords              : formulare # 
 angelegt_dt                            : 2019-10-02 #  angelegt_dt                            : 2019-10-02 # 
 Anmeldung_dt                           :  Anmeldung_dt                           : 
-Antrittsvortrag_dt                     :  +Antrittsvortrag_dt                     : 2019-10-28 
 Abschlussvortrag_dt                    :  #  Abschlussvortrag_dt                    :  # 
-Abgabe_dt                              :  #  +Abgabe_dt                              : 2019-12-21 #  
-Textlizenz_textlicense                 :  # #Lizenz|## +Textlizenz_textlicense                 : CC-BY-NC # #Lizenz|## 
-Codelizenz_codelicense                 :  # #Lizenz|##+Codelizenz_codelicense                 : MIT # #Lizenz|##
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 +
  
  
 === Hintergrund === === Hintergrund ===
  
-Allein in Bayern existieren nach einer Auskunft der Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung 491 Ersthelfergruppen (Stand Juni 2017, [1]). Die Aufgabe der Ersthelfergruppen ist es das so genannte „therapiefreie Intervall“ zwischen Eingang eines Notrufes und des Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und in dieser Zeit erste Hilfe zu leisten.  +Allein in Bayern existieren nach einer Auskunft der Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung 491 Ersthelfergruppen (Stand Juni 2017)((http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0018158.pdf)). Die Aufgabe der Ersthelfergruppen ist es das so genannte „therapiefreie Intervall“ zwischen Eingang eines Notrufes und des Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und in dieser Zeit erste Hilfe zu leisten.  
-Diese Arbeit wird von organisierten Gruppen ausschließlich ehrenamtlich geleistet, verlangt jedoch zum Qualitätsmanagement (zumindest in Bayern) eine Einsatzdokumentation, sowie eine Einsatznachbesprechung [2].  +Diese Arbeit wird von organisierten Gruppen ausschließlich ehrenamtlich geleistet, verlangt jedoch zum Qualitätsmanagement (zumindest in Bayern) eine Einsatzdokumentation, sowie eine Einsatznachbesprechung ((https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_2155_I_2241)).  
-Aus Mangel an geeigneten technischen Lösungen erfolgt diese Dokumentation derzeit zumeist in Papierform [3]. Digitale Lösungen, die im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst eingesetzt werden, eignen sich in der Regel nicht für Ersthelfergruppen. +Aus Mangel an geeigneten technischen Lösungen erfolgt diese Dokumentation derzeit zumeist in Papierform((https://www.hjr-verlag.de/out/pictures/wysiwigpro/Download/6.9%20Einsatzprotokoll-First-Responder.pdf)). Digitale Lösungen, die im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst eingesetzt werden, eignen sich in der Regel nicht für Ersthelfergruppen. 
 Eine digitale Einsatzdokumentation kann jedoch zu vielen Vorteilen für die genannten Ersthelfergruppen führen. Beispielsweise können Compliance-Anforderungen einfacher erfüllt werden, was zu einer geringeren Belastung der Ersthelfer führen kann. Genannt seien hier beispielsweise die Datenschutzanforderungen zur Aufbewahrung der medizinischen Daten. Weiterhin ermöglicht die digitale Erfassung Auswertungen und Analysen bzw. vereinfacht diese. Eine digitale Einsatzdokumentation kann jedoch zu vielen Vorteilen für die genannten Ersthelfergruppen führen. Beispielsweise können Compliance-Anforderungen einfacher erfüllt werden, was zu einer geringeren Belastung der Ersthelfer führen kann. Genannt seien hier beispielsweise die Datenschutzanforderungen zur Aufbewahrung der medizinischen Daten. Weiterhin ermöglicht die digitale Erfassung Auswertungen und Analysen bzw. vereinfacht diese.
 Damit die Vorteile der Digitalisierung genutzt werden können, muss das papierbasierte Formular ins Digitale übertragen werden. Jedoch muss dabei sichergestellt werden, dass der Übergang vom analogen in ein digitales Formular mit so wenig Verlusten wie möglich behaftet ist. Damit die Vorteile der Digitalisierung genutzt werden können, muss das papierbasierte Formular ins Digitale übertragen werden. Jedoch muss dabei sichergestellt werden, dass der Übergang vom analogen in ein digitales Formular mit so wenig Verlusten wie möglich behaftet ist.
  
-[1] http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0018158.pdf 
-[2] https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_2155_I_2241 
-[3] https://www.hjr-verlag.de/out/pictures/wysiwigpro/Download/6.9%20Einsatzprotokoll-First-Responder.pdf 
  
 === Zielsetzung der Arbeit === === Zielsetzung der Arbeit ===
  
 Wie kann ein papierbasiertes  Einsatzprotokoll von Ersthelfergruppen ins Digitale so verlustfrei wie möglich übertragen werden?  Wie kann ein papierbasiertes  Einsatzprotokoll von Ersthelfergruppen ins Digitale so verlustfrei wie möglich übertragen werden? 
-Im Hintergrund der Fragestellung soll herausgefunden werden, wie ein derzeit analoges Einsatzprotokoll (ein pabierbasiertes Formular) in ein (benutzerfreundliches) digitales Pendant überführt werden kann. Dabei soll sichergestellt sein, dass die Ausfüllmöglichkeiten im digitalen Format in ähnlich guter Form möglich sind, wie im Analogen. +Im Hintergrund der Fragestellung soll herausgefunden werden, wie ein derzeit analoges Einsatzprotokoll (ein papierbasiertes Formular) in ein (benutzerfreundliches) digitales Pendant überführt werden kann. Dabei soll sichergestellt sein, dass die Ausfüllmöglichkeiten im digitalen Format in ähnlich guter Form möglich sind, wie im Analogen. 
  
  
 === Konkrete Aufgaben === === Konkrete Aufgaben ===
  
-    • Themenaufbereitung / Literaturrecherche (2 Wochen) +Themenaufbereitung / Literaturrecherche (2 Wochen) 
-    • Anforderungsanalyse: Wie werden die papierbasierten Einsatzprotokolle derzeit ausgefüllt? Gibt es Schwierigkeiten? (2 Wochen) +Anforderungsanalyse: Wie werden die papierbasierten Einsatzprotokolle derzeit ausgefüllt? Gibt es Schwierigkeiten? (2 Wochen) 
-        ◦ Interview oder Fokusgruppe +    Interview oder Fokusgruppe 
-        ◦ Fragebogen (mit Ergebnissen aus Interview/Fokusgruppe) +    Fragebogen (mit Ergebnissen aus Interview/Fokusgruppe) 
-        ◦ Auswertung bereits ausgefüllter Einsatzprotokolle +    Auswertung bereits ausgefüllter Einsatzprotokolle 
-    • Konzeption und Implementierung eines webbasierten Prototyps (3-4 Wochen) +Konzeption und Implementierung eines webbasierten Prototyps (3-4 Wochen) 
-    • (Usability-)Evaluation des Prototyps (1-2 Wochen) +(Usability-)Evaluation des Prototyps (1-2 Wochen) 
-    • Schriftliche Ausarbeitung (2 Wochen)+Schriftliche Ausarbeitung (2 Wochen)
  
  
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 === Weiterführende Quellen === === Weiterführende Quellen ===
  
-* S. Jagannath, A. Sarcevic, S. Myers: From Paper Forms to Electronic Flowsheets: Documenting Medical Resuscitations in a Time of Transition (2019) https://doi.org/10.1007/978-3-030-15742-5_68 +[S. Jagannath, A. Sarcevic, S. Myers: From Paper Forms to Electronic Flowsheets: Documenting Medical Resuscitations in a Time of Transition (2019)](https://doi.org/10.1007/978-3-030-15742-5_68) 
-* M.Helm, J.  Hauke, T. Schlechtriemen, D. Renner, L. Lampl (2007): Paper-assisted digital Mission documentation in air rescue services. Quality management in preclinical emergency medicine https://doi.org/10.1007/s00101-007-1215-8  +[M.Helm, J.  Hauke, T. Schlechtriemen, D. Renner, L. Lampl (2007): Paper-assisted digital Mission documentation in air rescue services. Quality management in preclinical emergency medicine](https://doi.org/10.1007/s00101-007-1215-8 
 * D. Brammen, W. Bleicher, P. Branitzki, I. Castelanos, M. Messelken, B. Pollwein, R. Röhrig (2010): Spezielle Empfehlungen und Anforderungen zur Implementierung von DV-Systemen in der Notfallmedizin, Anaesth Intensivmed, pp. 119-126 * D. Brammen, W. Bleicher, P. Branitzki, I. Castelanos, M. Messelken, B. Pollwein, R. Röhrig (2010): Spezielle Empfehlungen und Anforderungen zur Implementierung von DV-Systemen in der Notfallmedizin, Anaesth Intensivmed, pp. 119-126
-* Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Medieninformatik: +* Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Medieninformatik: [Benutzerzentriertes Design eines digitalen Formulars zur Anforderung von Fotodokumentationen an der Zahnklinik des Klinikums der Universität Regensburg](https://wiki.mi.ur.de/arbeiten/fotoanforderung-ukr)
-Benutzerzentriertes Design eines digitalen Formulars zur Anforderung von Fotodokumentationen an der Zahnklinik des Klinikums der Universität Regensburg (https://wiki.mi.ur.de/arbeiten/fotoanforderung-ukr) (MA)+
  
  
arbeiten/ersthelferdoku.1570018479.txt.gz · Zuletzt geändert: 02.10.2019 14:14 von Raphael Wimmer
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