Weiterentwicklung einer VR-Anwendung im Bereich der Expositionstherapie bei Spinnenphobie

Thema:
Weiterentwicklung einer VR-Anwendung im Bereich der Expositionstherapie bei Spinnenphobie
Art:
BA, MA
BetreuerIn:
Martin Brockelmann
ErstgutachterIn:
Christian Wolff
ZweitgutachterIn:
Andreas Mühlberger
Status:
ausgeschrieben
Stichworte:
Play2Change, Psychologie, Therapie, Spinnen, VR, Virtual Reality, Eye-Tracking
angelegt:
2021-03-17

Hintergrund

Das Thema ist eine Weiterführung der Bachelorarbeit von Konstantin Kulik (https://wiki.mi.ur.de/arbeiten/virtual_reality_umgebung_fuer_die_behandlung_von_spinnenphobie?s[]=kulik). In dieser Arbeit wurde eine virtuelle Umgebung geschaffen, in der Menschen, die unter Spinnenphobie leiden, sich ihren Ängsten stellen können und so ihre Phobien potenziell mindern können. Dabei treten Menschen mit und ohne Spinnenphobie in eine virtuelle Umgebung durch eine VR-Brille mit integrierten Eye-Trackern ein. In der VR-Umgebung befindet sich eine übergroße Spinne; sieht man diese eine längere Zeit an oder nähert sich dieser, so wird die Spinne verharmlost. Vor und nach dem Experiment wird jeweils die Angst vor Spinnen abgefragt und ob sich diese explizit geändert hat.

Zielsetzung der Arbeit

Es sollen neue Feedback-Mechanismen in eine VR-Anwendung zur Spinnenexposition integriert und untersucht werden. Es soll die Fragestellung beantwortet werden, wie sich die Phobie vor Spinnen ändert, wenn man sich der Angst in einer virtuellen Umgebung stellt. Es soll eine Umgebung geschaffen werden, die potenziell zu Behandlungszwecken verwendet werden kann.

Konkrete Aufgaben

Mögliche Aufgaben:

  • Zukünftige Umsetzung des Phobia-Feedbacks in Unreal und für HTC Eye Pro
  • Spinne, die sich bei anhaltender Fokussierung ähnlich eines „anwachsenden Balkens“ von unten nach oben regenbogenfarben einfärbt
  • Spinne, die bei Blickkontakt in die Luft springt
  • Spinne, die im Kreis läuft, und bei der bei anhaltender Fokussierung ein in der Lautstärke zunehmender/schneller werdender/sich verändernder Ton oder Melodie hörbar wird, am „Höhepunkt“ des Sounds Veränderung zu Smileyball
  • Umsetzung einer Vorbereitung der Teilnehmer:innen auf das Feedback, Übung des Feedbacks an neutralen Objekten vor Betrachtung der Spinne
  • Mögliche zukünftige Zielgruppen: moderate spinnenängstliche Kinder (subsyndromal), Kinder mit krankheitswertiger Spinnenphobie

Erwartete Vorkenntnisse

  • Programmierung/ Scripting
  • Erfahrung mit VR-Anwendungen (Unity/Unreal)
  • Erfahrung mit Fragebögen

Weiterführende Quellen

  • Bouchard, S., Côté, S., St-Jacques, J., Robillard, G., & Renaud, P. (2006). Effectiveness of virtual reality exposure in the treatment of arachnophobia using 3D games. Technology and health care, 14(1), 19-27.
  • Garcia-Palacios, A., Hoffman, H., Carlin, A., Furness Iii, T. A., & Botella, C. (2002). Virtual reality in the treatment of spider phobia: a controlled study. Behaviour research and therapy, 40(9), 983-993.
  • Oskam, P. (2005). Virtual reality exposure therapy (VRET) effectiveness and improvement. In 2nd Twente University BearbeiterIn Conference on IT, Enschede, The Netherlands.
  • Rothbaum, B. O., Hodges, L., Smith, S., Lee, J. H., & Price, L. (2000). A controlled study of virtual reality exposure therapy for the fear of flying. Journal of consulting and Clinical Psychology, 68(6), 1020.
arbeiten/weiterentwicklung_einer_vr-anwendung_im_bereich_der_expositionstherapie_bei_spinnenphobie.txt · Zuletzt geändert: 17.03.2021 14:46 von Martin Brockelmann
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